Freitag, 3. Dezember 2004

Gasteintrag - Christine Rasch

Im Gegensatz zu einem ganz normalen Freitag war ich heute schon mit einer gewissen Vorfreude aufgestanden: Ich hatte den Nachmittag frei und würde schon mittags zu Franco fahren. Da ist man auf der Arbeit doch gleich viel motivierter! Mein Arbeitstag recht ereignislos und ich hab es tatsächlich um 12.20 in mein Auto und auf die Autobahn geschafft. In Limburg sind wir erstmal einkaufen gegangen (man glaubt gar nicht, wie schwer es ist, ein paar weiße Stiefel zu kaufen – ich hab immer noch keine) und anschließend wieder nach Hause... wir mussten uns ja noch in Schale werfen um Angela und Antonio vom Bahnhof abzuholen! Vorher haben wir bei Franco’s Mama einen Koffer abgeholt, da Angela’s Tasche wohl im Zug gerissen ist und sie den Inhalt ihrer Tasche im ganzen Zug verteilt hatte.

Wir waren viel zu früh da, also haben wir uns bei Mc Donalds reingesetzt und eine Kleinigkeit gegessen. Als mir Franco mitteilte er hätte mich belogen - Angela kommt erst morgen und wir fahren heute Nacht noch nach Mailand war ich erstmal sprachlos. Um ehrlich zu sein: ich hab gar nichts gerafft und es auch erst geglaubt, als Franco den „leeren“ Koffer für seine Schwester zeigte in dem alles war, was man so braucht: Zahnbürste, Klamotten zum Wechseln, Verpflegung. Und eh ich das überhaupt erst richtig kapiert hatte, oder anfangen konnte, mich zu freuen, saß ich schon im Nachtzug nach Mailand...