Freitag, 30. Dezember 2005

Water Diver

Weihnachten ist vorbei. Christine und ich haben uns gegenseitig einen PADI OWD (Open Water Diver) Tauchkurs geschenkt und haben ihn auch gleich am 2. Weihnachsfeiertag im Indortauchzentrum im MonteMare Rheinbach eingelöst.

Ich könnte nach jedem Tauchgang von neuem schwärmen wie einzigartig das ist und wie unglaublich toll das Gefühl der Schwerelosigkeit ist und daß man sich frei im Raum in allen drei Dimensionen bewegen kann, aber man kann es nicht beschreiben. Diese Erfahrung muß man selbst gemacht haben...

Der Kurs sollte vom 26.12.-30.12. statt finden aber leider hat unsere Tauchlehrerin eine Erkältung bekommen. Wir haben also nur 4 Tage gemacht und holen den letzten Tag im Januar nach. Mit der Ausbildung waren wir sehr zufrieden zumal wir auch wirklich Glück hatten: 5 Tage Zeit und nur 4 Schüler (uns inklusive) also jede Menge Zeit um die Übungen in Ruhe und oft zu wiederholen. Die OWD Ausbildung besteht aus 2 Teilen - der Theorie und dem praktischen Teil (also den Tauchgängen). Die Theorieunterlagen hatten wir ja mehr als gründlich in unserem Sizilien Urlaub durchgearbeitet und somit waren wir fast schon zu gut vorbereitet. Wir durften unsere theoretische Prüfung schon einen Tag früher schreiben, als die anderen noch über den Übungsfragen hingen. Auch die praktischen Übungengen haben wir ziemlich gut gemeistert, aber Tauchen ist ja auch nicht wirklich schwer.
Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß und wir sind fest entschlossen das Tauchen bis zur professionellen Ebene fortzusetzen. Ich habe mir schon vor unserer Ausbildung im Tauchshop meine ABC Ausrüstung ausgesuch: Brille ist eine schwarze AquaLung Look, einen passenden Schnorchel (HelioX von Technisub) mit Ausblasventil und die Volo Power Flossen von Mares. Außerdem noch Füßlinge von AquaLung. Christine hat sich nichts gekauft, da wir nichts schönes für sie finden konnten. Wir werden uns im Januar auf der "boot" mal umsehen. Das ist eine Wassersport Messe in Düsseldorf auf der auch unter anderem neue Tauchausrüstung vorgestellt wird.

Donnerstag, 22. Dezember 2005

Möchten Sie einen Rückruf?

Ich hatte mir heute frei genommen, da ein Möbelhaus eine Lieferung für mich angekündigt hatte und wollte bei dieser Gelegenheit gleich bei meinem Hausarzt vorbei schauen um mich auf meine Tauchtauglichkeit untersuchen zu lassen. Ich rief also in der Praxis an um mir einen Termin geben zu lassen – besetzt. Nach dem 3. Besetzt-Ton schnurrt plötzlich eine liebreizende Stimme aus dem Hörer: "Die gewählte Rufnummer ist besetzt. Möchten Sie verbunden werden, sobald diese frei ist, sagen Sie jetzt bitte JA".
Etwas verdutzt schau ich auf den Hörer und leg schnell auf. Am Ende kostet mich dieser Service was…

Ich lese schnell im Internet nach: Rückruf bei Besetzt – kostenloser Service der Deutschen Telekom seit Februar 2005. Hmm… hab ich noch nie gehabt – klingt aber gut.
Also schnell wieder die Praxis angerufen – immer noch besetzt. Sehr gut! "Die gewählte Rufnummer ist besetzt. Möchten Sie verbunden werden, sobald diese frei ist, sagen Sie jetzt bitte JA". Mit fester Stimme sage ich überdeutlich „JAA“ (ich hasse diese stimmengesteuerten Telefoncomputer!) und lege auf.

Einige Minuten später klingelt mein Telefon. Ich hebe ab und melde mich … Stille … dann wieder die liebreizende Stimme: „Ihre Verbindung wird aufgebaut!“ und dann hör ich auch schon das Freizeichen. Interessanterweise scheint dieser Service auf meinem schnurlosen Telefon nicht zu funktionieren – auf meinem schnurgebunden Telefon im Büro hingegen schon.

Dieser Service ist nicht nur kostenlos, der Anruf wird auch unter den gleichen Bedingungen durchgeführt wie der ursprüngliche. Das bedeutet, wenn ich eine Call-by-Call Nummer gewählt habe und besetzt war, wird bei Rückruf die Verbindung auch über diesen Provider aufgebaut. Wissen sollte man auch, daß der Rückruf gelöscht wird, wenn die angerufene Nummer länger als 45 Minuten besetzt ist. Außerdem kann es bei Telefonanlagen (je nach Konfiguration) zu Problemen kommen. Man sollte also diesen Service als bequemes Feature ansehen, sich aber nicht darauf verlassen!

Dienstag, 20. Dezember 2005

Metrosexuell

Heute war ein 08/15 Tag der eigentlich nicht mal einen Eintrag wert gewesen wäre. Morgens früh auf die Arbeit – abends spät nach Hause. Keine besonderen Ereignisse… wenn da nicht dieser eine kleine „Zwischenfall“ gewesen wäre:

Ich stehe mit meiner Kollegin auf dem Gang und unterhalte mich über dieses und jenes, als sie mich plötzlich ganz erstaunt anschaut und fragt: Sag mal – zupfst du dir die Augenbrauen? Ich schaue sie ganz verdutzt an, weil ich die Frage nicht so ganz verstehe und auch nicht damit gerechnet hatte und denke mir: ‚Das merkst du aber früh Mäuschen, das mache ich schon seit Jahren…’ „Natürlich!“, antworte ich ihr. „Ich dusche auch regelmäßig und putze mir die Zähne! Für mich gehört das einfach zur Körperpflege dazu.“ Sie grinst und sagt: „Aha, metrosexuell!“

...

Ein Moment Stille. In meinem Kopf rattern kleine Rädchen und in den Tiefen meines Wortschatzes wird verzweifelt der Eintrag zu diesem Wort gesucht: metrosexuell / Metrosexualität ... ... Ergebnis: Kein Eintrag gefunden!

Hmm… denke ich mir - macht die mich grad an, oder versucht die mich zu beleidigen? Ich tu so als hätte ich ihren Kommentar nicht gehört, lenke das Gespräch geschickt in eine andere Richtung und google mir zuhause erstmal meine Wissenslücke weg. Eine Definition, die ich häufig finde ist: Schwul leben, aber nicht schwul sein. Nee, ist klar….

Ich lese weiter und verstehe langsam die Bedeutung des Wortes. Eine ziemlich lustige Definition habe ich im Meen Blog gefunden:

[Zitat:] „Unter metrosexuell versteht man jeMannden der Heterosexuell ist, jedoch viele Wesensarten eines Homosexuellen an sich hat.“ … „Ein Metrosexueller ist also nichts anderes als ein emanzipierter Mann Nach außen modern und weltoffen im innersten nach wie vor ein richtiger Kerl. Halleluja, ein neuer Typ Elite-Lover ist geboren. Hetero-Frauen, jetzt habt ihr endlich jemanden mit dem ihr euch die neusten Schminktipps austauschen und poppen lassen könnt. 2in1 Fuck'n'Go. Amen - Lang lebe die Metrosexualität.” [/Zitat]

Die beste Definition habe ich auf Wikipedia gefunden. Demnach bezeichnet der Begriff Metrosexualität weniger eine sexuelle Neigung als einen besonderen Lebensstil heterosexueller Männer. Das Wort setzt sich zusammen aus "metropolitan" und "heterosexual" und wurde erstmals 1994 von einem britischen Journalisten publiziert.

[Zitat:] „So legen Metrosexuelle viel Wert auf Frisur und Styling. Sie gehen zur Pediküre und Maniküre und geben viel Geld für Mode und Kosmetik aus.“ [/Zitat].


Das Gegenteil von metrosexuell ist übrigens retrosexuell und bezeichnet den kulturlosen, groben, ungepflegten Mann, der sich selbst gerne als „maskulin“, „echter Mann“, oder „richtiger Kerl“ bezeichnet. Die komplette Wikipedia-Definition von Metrosexualität findet ihr hier!

Um Gerüchten vorzubeugen: Ich ziehe weder Frauenkleider an, noch lackiere ich mir die Fingernägel. Außerdem findet man in anderen Definitionen noch viele andere Dinge die angeblichen einen Metrosexuellen ausmachen, auf mich aber nicht zutreffen. Im großen und ganzen jedoch kann man mich – wenn man mich unbedingt in eine Schublade stecken will – als metrosexuell bezeichnen.

Nachdem die Definition geklärt ist, frage ich mich wozu so ein Wort gut sein soll? Muß man wirklich alles und jeden kategorisieren? Bin ich noch metrosexuell wenn ich morgens ab und zu keine Lust habe mich zu rasieren? Wie ist das Wort für eine Frau die fettige Haare hat und in der Kneipe ein Bier trinkt, Pool spielt oder Fußball schaut? Fragen über Fragen. Ich mag dieses Schubladen denken nicht, aber zumindest habe ich diese Bildungslücke geschlossen und weis, daß mich meine Kollegin nicht beleidigen wollte.

Denn alles in allem klingt die Definition ja gar nicht so schlecht: Elite-Lover ;-)

Samstag, 17. Dezember 2005

King Kong

Als ich vor einiger Zeit gelesen habe, daß King Kong neu verfilmt wird, dachte ich nur: Oh nein – schon wieder ein Remake. Aber als ich dann die Vorschau gesehen habe, war mir klar daß ich auf jeden Fall ins Kino gehen werde. Und das zu recht.

Heute haben wir ihn uns also angesehen. Um 23.00 Uhr, da alle anderen Vorstellungen schon ausverkauft waren – obwohl er in 3 Kinos lief. Auch in der Spätvorstellungen waren alle Plätze besetzt und ich bin froh daß ich noch so gute Karten bekommen habe (vorletzte Reihe – fast Mitte)!

Soweit ich mich noch an das Original von damals erinnern kann, hat Peter Jackson die Geschichte etwas umgeschrieben, aber das macht nichts. Und es wird gewaltig auf den Putz gehauen! Auch wenn die Stelle mit den Dinosauriern etwas lang ist und das Ende keine Überraschung war – ein sehr guter Film. Empfehlenswert!

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Autokauf

Es ist soweit. Heute habe ich unser neues Auto abgeholt.

Es ist … ein Alfa Romeo Sportwagon!

Ein Mittelklassewagen der eine Mischung aus Kombi und Coupé ist. Auch wenn er nicht ganz günstig war, da Christine so weite Strecken fährt und so viel Zeit im Auto verbringt, wollten wir ein bißchen Komfort. Außerdem wollten wir etwas mehr Platz, da wir ja auch nicht mehr die Jüngsten sind und das Thema Kinder ja auch irgendwann auf uns zukommt soll. Komfortabel ist er jedenfalls, Platz hat er als Kombi auch genug und gut aussehen tut er auch noch. Bis jetzt bin ich mehr als zufrieden und Christine liebt das Auto glaub ich mehr als mich *seufz*

Samstag, 10. Dezember 2005

Die Chroniken von Narnia

Heute waren wir im Kino in den Chroniken von NarniaDer König von Narnia.
Ein netter kleiner Film – unterhaltsam, aber kein Blockbuster. Wenn es gerade richtig los geht, hört er auch schon von einer Sekunde auf die andere auf und wir haben ein Happy End. Gerade das Ende war mir doch etwas viel Walt Disney.

Wobei ich gelesen habe, daß der Film in Deutschland in einer geschnittenen Fassung im Kino war, damit er noch als FSK 6 durchgeht. Man muß ihn sich also vermutlich ungeschnitten auf DVD oder im Ausland ansehen um wirklich urteilen zu können…

Mittwoch, 7. Dezember 2005

Zürich: Ein schlechter Zeitpunkt

Ich mußte wieder mal beruflich in die Schweiz. Es gibt nicht wirklich interessantes darüber zu berichten, außer vielleicht, daß der Zeitpunkt mehr als ungünstig ist. Wir haben letzte Woche eine weitere Probefahrt gemacht und waren so begeistert, daß wir dieses Auto kaufen wollen. Was es ist? Wird noch nicht verraten *g* … Erfahrt ihr noch früh genug.
Jedenfalls muß jetzt einiges erledigt werden: Gespräche mit Banken, Gespräche mit dem Autohändler, Gespräch mit dem Versicherungsberater, Zulassungsstelle, etc… und ich sitze in Zürich. Das bringt einige Probleme mit sich. Zum Beispiel mag die 0180 Hotline meiner Bank im Innland eine tolle und preisgünstige Sache sein, aber leider ist es nicht möglich diese Nummer aus dem Ausland anzurufen...